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Herbst 2004: Als alter Fan dieser grandiosen Diskothek habe ich es mir eines Abends erlaubt, mal hinter die mysteriöse Tür des weltbekannten Clubs zu schauen. Leider fand ich nur noch eine riesengroße Baustelle vor. Jedem, der einmal im Dorian Gray war, wird bei diesem Video das Herz bluten. (Unterlegt ist es mit dem Track Tonetwister von Triple Concept, das für mich den typischen Gray Sound wiedergibt) Stand der Dinge 2007: Nichts ist mehr vom Dorian Gray übrig, nicht mal mehr die grüne Eingangstür. Dafür eröffnet hier ein bald ein neuer Einkaufsmarkt seine Pforten.
27.11.2008: Einmal jährlich findet auf dem Frankfurter Flughafen die Airport Night statt. Diesmal war das Motto "Dorian Gray". Mit dabei: Schüler & Presinger, Frank Fenslau, Uli Brenner, Culture Beat, La Bouche, Dr. Alban u. a.
Ein paar aktuelle Bilder...
 Der lange Gang Richung Dorian Gray
 Werden da nicht Erinnungen wach?
 Tranergy vor dem Dorian Gray (Oktober 2004)
 Nahaufnahme der Tür
 Blick in das ehemalige Foyer
 Das ist vom großen Club übrig geblieben
An dieser Stelle etwa war früher der DJ-Bereich
Lilapaint in Pose vor dem Dorian Gray
Malcolm verneigt sich vor dem Mhytos
 Huch? Eine Schlange mit Menschen? Hat das Gray etwa wieder auf?
Hereinspaziert! Das Gray hat ab sofort wieder geöffnet. 
Angeschmiert! Wäre ja auch zu schön... 
UPDATE Nov. 2007!!!
Das einzige was von unserem geliebten Club noch übrig geblieben war, nämlich die Tür ist jetzt auch nicht mehr da. Stattdessen ist im Moment ein Supermarkt im Bau. Der Markt erstreckt sich über große Bereiche der gesamten Ebene. Ob er in das ehemalige Gray integriert wird, war leider auf der Baustelle nicht ersichtlich. 

Folgenden Gästebucheintrag schrieb Thomas Zimmermann aus Bad Camberg: Schön das es diese Seite gibt. Ja das Dorian… Eigentlich wehre ich mich etwas zur Legende zu erklären, weil jede Zeit seine Zeit und Reize hat. Beim Dorian Gray sehe ich die Sache allerdings etwas anderes. Was würde ich heute noch einmal dafür geben noch einmal meine Runde durch großen Club zu machen. So in full Swing. Einfach am DJ Pult stehen und dem LightDJ auf die Hände sehen und die einzigartige Atmosphäre noch einmal über mich ergehen lassen. Meine Zeit war von 1981 – Mitte der 90ziger. Und manchmal überkommt mich immer noch dieses Gefühl, das mich nicht mehr loslassen will. Das Gray hat mich immer polarisiert und wirkte wie eine Droge auf mich. Wenn ich mal nicht in Frankfurt war, hatte ich schon Entzugserscheinungen. Es war stets Anziehungspunkt für tausende und war seiner Zeit meilenweit voraus. Die Sound- und insbesondere die Neonlight Show, war selbst nach 25 Jahren Top aktuell. Keine Lightshow der Welt hat die Beats und den Takt so richtig verstärkt wie diese Neonwände. Der Schalldruck durch die niedere Decke, das war Underground pur und hatte seinen Kulminationspunkt im Techno gefunden. Wenn ich heute mit 42 ab und zu noch einmal meinen Weg durch die modernen Tanzsäle dieser Welt finde, wie letztens in Singapur, und mir die futuristischen light Shows anschaue, denke ich so oft an das Gray zurück. Das Feeling will sich einfach nicht einstellen. Irgendwas fehlt immer. Im Dorian stimmte einfach alles. Sound, Light und Leute. Das Dorian hat mich Woche für Woche angezogen wie das schwarze Loch das Licht. Da habe ich schon die ganze Woche darauf hingefiebert. Hier konnte ich so richtig abtauchen in Raum und Zeit. Alles vergessen und einfach nur sein im Sound und Neonnebel. Das war wie tausend Grad° Kernschmelze und Druckkammer nur alles noch viel geiler. Im großen Club wusstest du nie, bin ich jetzt im Paradies oder in der Hölle, wenn ein Technobrett nach dem anderen über dich peitschte und dir dabei eiskalte Schauer den Rücken runterliefen. Allein die Location unter dem Airport war so genial. Die Anfahrt raus aus der Stadt in die dunkle Nacht. Der Weg durch den menschenleeren Flughafen. Die Rolltreppen hinunter in die Weiten und Tiefen der Katakomben, da wo Woche für Woche die Luft brannte, vorbei durch die Traube von Menschen, die sich alle davor versammelt hatten und alle so gerne dabei gewesen wären. Den langen Gang hinunter zum großen Club. Das war’s. Für diesen Sog bist du auch morgens um 4 Uhr noch mal raus gefahren. Und selbst wenn du total angetörnt frühmorgens oder mittags wieder nach Hause gefahren bist und hast deinen Weg durch die Touristen gesucht, die mittlerweile schon alle für Mallorca eingecheckt haben, war das ein Gefühl, als wärst du gerade mit dem Spaceshuttle von einem anderen Planet gelandet. Ich glaube, wenn ich einmal das Zeitliche segne, sehe ich sie alle wieder, die Neonblitze der Säule und der Wände, die sich so fest in meinem Gedächtnis eingebrannt haben wie ein Virus auf der Festplatte. Dieses Glückgefühl würde ich so gerne noch einmal erleben…
DORIAN GRAY WILL NEVER DIE IN OUR HEARTS!!!
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